Für alle, die schon zahlreiche Abende mit der ersten Edition von Phase
10 verbracht haben und jetzt alle Phasen auswendig kennen :-).
Phase 10 Master bietet neue Aktionskarten und schwierige neue Phasen.
Die Aktionskarten dienen zum Beispiel dazu, sich von anderen Mitspielern Karten zu klauen, es möglich zu machen, dass man seine aktuellen Karten für die nächste Runde behalten darf, jedesmal zwei neue Karten zu ziehen und sich eine auszusuchen und die bereits wohl bekannte Aussetzenkarte gibt's auch noch.
Ein Kartenspiel, dass bestimmt schon viele kennen.
Allerdings gibt es wohl unterschiedlichste Spiele unter dem Namen "Schweinchen",
darum kann es gut sein, dass ihr dies hier noch gar nicht kennt!
Man benötigt:
Ein Rommé-Kartenspiel (2 mal 52 Blatt, also 2 mal alle vier Kartenfarben
vom As bis zum König) ohne Joker.
Spieler:
2 bis 4, macht aber zu viert am meisten Sinn und Spaß.
Spielvorbereitung:
Jeder bekommt einen verdeckten Stapel mit 10 Karten, die er sich selbst auch
nicht ansehen darf. Nur die oberste Karte wird aufgedeckt oben auf dem Stapel
liegen gelassen. Dann bekommt noch jeder 5 Handkarten. Die restlichen Karten
bilden den Nachfüllstapel (zugedeckte Karten) für die Handkarten
während des Spiels. Außerdem gibt es den Ablegestapel (aufgedeckte
Karten die während des Spiels abgelegt werden).
Ziel des Spiels:
Als Erster alle Karten, einschließlich der Handkarten, loswerden.
Während des Spiels gilt es als oberstes Ziel den Kartenstapel vor sich
auf dem Tisch abzubauen bzw. die jeweils oberste Karte loszuwerden!
Spielverlauf:
Um den Kartenstapel vor sich abbauen zu können, muss man die jeweils
obere, sichtbare Karte auf dem Tisch anlegen können. Dabei gilt, dass
auf dem Tisch Kartenreihen ausgelegt werden, nach Farben (Herz, Caro, Pik,
Kreuz) sortiert, beim As beginnend und mit der Dame endend. Die Könige
stellen Joker dar. Es können mehrere Reihen einer Farbe entstehen und
gleichzeitig per Anlegen vervollständigt werden.
WICHTIG !!! Joker (Könige) sind austauschbar! Sollte eine auf dem Tisch liegende Reihe aber mit einer Dame beendet werden, wird die Reihe sofort zugemacht, also komplett, auch mit noch drin liegenden Königen, auf den Ablagestapel abgelegt. So kommt sie nach dem Mischen wieder in den Nachfüllstapel und somit wieder ins Spiel.
Es beginnt der Spieler links vom Kartengeber, dann geht es im Uhrzeigersinn reihum. Der Spieler, der an der Reihe ist, muss zunächst alle Asse und Könige (Könige als Joker überall anlegbar) auf dem Tisch auslegen, die er auf der Hand hat. Mit Assen beginnen die Reihen!
Entsprechend der Karte, die er als nächstes loswerden muss, muss der Spieler versuchen, die entsprechende Reihe auf dem Tisch voran zu treiben. Joker sind dabei sehr hilfreich, da man selten die richtigen Karten auf der Hand hat. Es lohnt sich also, auch Karten auf der Hand zu behalten, die in einer anderen Reihe bald angelegt werden könnten, um so mögliche Joker auszulösen und in der selbst benötigten Reihe verwenden zu können. Hat der Spieler alle möglichen Handkarten angelegt, muss er nun noch eine Handkarte abwerfen (auf den Ablegestapel) und seine Handkarten wieder auf 5 Karten vom Nachfüllstapel aufstocken. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.
Ist man eine Karte vom Stapel auf dem Tisch vor sich losgeworden, darf man die nächste sofort umdrehen und wenn möglich auch anlegen, solange, bis man wieder auf eine Karte stößt, für die man erst eine Reihe weiter aufbauen oder neu beginnen muss. Allerdings muss man VOR demUmdrehen der nächsten Karte auf dem Stapel alle Asse und Könige aus den Handkarten ab- bzw. angelegt haben. Ein Trick ist hier aber, mögliche Joker so anzulegen, dass man sie mit anderen Handkarten direkt wieder auslösen kann. So lässt sich anschließend die neu benötigte Reihe beginnen oder weiter ausbauen und man kann die neue Karte wieder schneller loswerden.
Blocken:
Man kann und sollte andere Spieler blockieren, indem man von ihnen benötigte
Karten für auf dem Tisch liegende Reihen auf der Hand behält. Sollte
der andere Spieler statt dieser Karten Joker einsetzen, kommt man so selbst
auch wieder an Joker heran. Richtig gemein wird man, wenn man genau die Karte
festhält, die ein anderer gerade versucht, loszuwerden. Um sie dann vor
dem anderen Spieler anzulegen, so dass dieser wieder von vorne anfangen kann,
die entsprechend von ihm benötigte Reihe aufzubauen. Deshalb heißt
das Spiel „Schweinchen“ – um zu Gewinnen, sollte man gemein
sein! Glück ist aber auch nicht zu verachten!
Das Ende des Spiels:
Hat ein Spieler seinen Stapel abgelegt, muss er, um zu gewinnen, noch die
Hankarten loswerden. Dazu muss man solange passende Karten auf der Hand sammeln
und nicht passende austauschen (wie im Spiel, eine abwerfen, eine neue ziehen),
bis man vier der fünf Karten auf einmal anlegen kann. Die fünfte
wird abgeworfen und man ist alle Karten los. Die übrigen Spieler können,
wenn sie wollen, weiter spielen, bis auch sie fertig sind.














